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Johannes 11,35

Da weinte Jesus.

Gedanken 

Gottes Wort ist lebendig – und es spricht zu jedem von uns anders. Hier erzählen Menschen aus unserer Gemeinde, was sie durch den Monatsvers bewegt, stärkt und ermutigt.

Liebe Geschwister,
liebe Freunde der Gemeinde,


Warum weinte Jesus?

Das ist eine berechtigte Frage, denn dass Jesus Tränen zeigt, wird in den Evangelien lediglich zwei Mal berichtet. In Joh. 11,35 und in Luk. 19,41. Also haben wir es mit einer besonderen Situation zu tun.


Was bringt Jesus zum Weinen?
In Johannes 11 wird erzählt, dass die beiden Schwestern Maria und Martha nach Jesus rufen lassen,
denn ihr Bruder Lazarus ist krank. Als Jesus endlich kommt, ist Lazarus schon tot. Und die beiden
Schwestern machen Jesus Vorwürfe. Die Reaktion von Jesus zeugt von einem Wirrwarr der Gefühle.
Die Bibel erzählt von Grimm, aber auch von Traurigkeit.


„Da weinte Jesus“
Ich staune über die Menschlichkeit, die in Jesus steckt. Jesus hält es nicht aus, dass es Maria und Martha schlecht geht. Er weint über ihre Trauer. „Da weinte Jesus“: der kürzeste Satz der Bibel legt einen Charakterzug Jesu offen, seine Sympathie. Sein Mit-Leiden mit den Menschen. Eben die Dinge, die zum Weinen sind: Verrat, Schmerz, Einsamkeit, Angst, schließlich den Tod.


Das ist der Weg zum Karfreitag. Aber Jesus geht mit hindurch durch die Karfreitage des Lebens. Aber
mit Jesus geht es auch nach Ostern weiter. Maria und Martha dürfen es erleben, Lazarus verlässt sein Grab.
Auch wir feiern bald Ostern. 
Da hat das Weinen ein Ende und das Osterlachen siegt.


Gesegnete Passions- und Osterzeit
Euer Achim Burghoff

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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Dhünn

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42929 Wermelskirchen

Tel.: 02196 80364

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